Porträt

"The LIFEBOAT-Experiment"

Auch 2019 bleibt das Mittelmeer die tödlichste Grenze der Welt: Eine von 10 Personen stirbt bei einem Fluchtversuch. Doch die öffentliche Wahrnehmung ist eine andere, vor allem weil Berichte dazu leider Normalität geworden sind. Dies möchte Sea-Watch ändern. Die gemeinnützige Seenotrettungsorganisation, die seit 2015 an der Rettung von mehr als 37.000 Menschen beteiligt war, konzipiert zusammen mit Geflüchteten das LIFEBOAT-Experiment. Mehr als 40 deutsche Bürger*innen durchleben auf einem Schlauchboot unter realitätsnahen, aber kontrollierten Bedingungen eine Flucht über das Meer: Sie treiben stundenlang auf einem Schlauchboot, viele sind seekrank. Einige brechen das Experiment innerhalb von 5 Stunden ab. Auch wenn das Experiment die Gefahren einer solchen Flucht nur ansatzweise erahnen lässt und nicht vergleichbar mit der Realität ist, schafft es eine neue Perspektive auf die größte politisch-humanitäre Krisen unserer Zeit.

Eingereicht durch: Anika Bresser, achtung! GmbH

Fotografiert von: Michael Seidler

Porträt

"ZWEIsam"

Gefühle bahnen sich ihren Weg zwischen zwei Menschen. Sie überwinden gesellschaftliche Grenzen und Normen. Der Fotograf Markus Hippmann holt mit der Fotoserie ZWEIsam die Verbundenheit zwischen Menschen mit Behinderungen vor seine Linse. In Zusammenarbeit mit dem Verein Lebenshilfe Wien fängt er behutsam innige Momente zwischen Paaren ein. Fotos, die berühren und sichtbar machen, dass ZWEIsamkeit genauso unterschiedlich ist, wie die Menschen, die sie leben.

Eingereicht durch: Nicole Reiter, Lebenshilfe Wien

Fotografiert von: Markus Hippmann

Porträt

"Schulweg im Slum in Nairobi"

Ein Kind in einem Slum in Nairobi, Kenia, auf dem Weg zur Schule. Mit Bildung bekämpfen wir Armut nachhaltig. Rund 262 Millionen Mädchen und Jungen können weltweit nach wie vor nicht zur Schule gehen. Jedes dieser Kinder droht in einen Teufelskreis zu geraten aus fehlender Bildung, Armut und allen Problemen, die damit in Verbindung stehen. Und in diesem Teufelskreis stecken nicht nur Kinder, sondern ganze Familien, Gesellschaften und Länder. Wir haben Bildung deshalb zu unserem Schwerpunktthema gemacht und setzen uns im Rahmen der Projektarbeit im Ausland und der Lobbyarbeit in Deutschland für die Verwirklichung des Kinderrechts auf Bildung ein.

Eingereicht durch: Charlotte Kossler, Kindernothilfe e.V.

Fotografiert von: Lars Heidrich

Porträt

"Dr. Wachsmuth - erfolgreiche Mission in Manila"

Für eine Woche lassen Ärzte, Schwestern und Helfer aus Australien, Neuseeland und Deutschland den gewohnten Praxisalltag in ihrer Heimat hinter sich, um sich für bedürftige Kinder auf den Philippinen zu engagieren. Gemeinsam machen sich Freiwillige für 10 Tage im Jahr auf, um für die internationale Initiative Operation Restore Hope, kurz ORH, Kinder mit der so genannten Lippen-Kiefer-Gaumenspalten (ugs. Hasenscharte, Wolfsrachen) kostenlos in Manila zu operieren. Bei ihren Einsätzen liegen den Ärzten die Kinder besonders am Herzen. Auf den Philippinen sind insbesondere die Lippen-Kiefer-Gaumenspalten sehr verbreitet. Auf Grund der wirtschaftlichen Situation der betroffenen Familien sowie der fehlenden infrastrukturellen und medizinischen Voraussetzungen vor Ort, haben die meisten Kinder keine reale Chance auf eine adäquate medizinische Behandlung bzw. Operation. Wir schenken den Kindern ihr Lächeln zurück und somit eine bessere Zukunft.

Eingereicht durch: Sylke Schumann, Operation Restore Hope e.V.

Fotografiert von: Sylke Schumann

Porträt

"Schulpause in Afghanistan"

Afghanische Mädchen springen in der Schulpause Seil.

Eingereicht durch: Nadia Nashir, Afghanischer Frauenverein e. V.

Fotografiert von: Nadia Nashir

Porträt

"Segen? Läuft!"

Am 06. Januar 2019, pünktlich zum Dreikönigstag, haben wir dieses Bild auf unseren social Media Kanälen veröffentlicht: bei Facebook mit der Überschrift `Segen? Läuft!´ und bei Instagram mit der Überschrift `Segen is coming´. Im schwäbischen Dillingen an der Donau waren im Januar 2018 erstmals Sternsinger mit und ohne Behinderungen gemeinsam unterwegs, um Häuser zu segnen und für Kinder in Not zu sammeln. Beim gemeinsamen Sternsingen profitierten alle gleichermaßen. Kinder der Stadtpfarrei lernten zum Beispiel, wie der Segen oder Sternsingerlieder in Gebärden aussehen. Ein gelungener Start in eine inklusive Sternsingeraktion, die in den kommenden Jahren fortgesetzt werden soll. Die Aktion Dreikönigssingen 2019 stand unter dem Leitwort `Segen bringen, Segen sein. Wir gehören zusammen in Peru und weltweit!´ und nahm Kinder mit Behinderungen weltweit in den Blick.

Eingereicht durch: Jessica Hurtak, Kindermissionswerk ,Die Sternsinger´

Fotografiert von: Benne Ochs

Porträt

"Auf Augenhöhe"

Zweimal im Jahr reist der deutsche Arzt Prof. Dr. Heinrich Stiegler für humedica nach Benin um hier gemeinsam mit seinen Kollegen zu operieren und Wissen auszutauschen - arbeiten auf Augenhöhe.

Eingereicht durch: Lisa Wolff, humedica e.V.

Fotografiert von: Jasper Ehrich

Porträt

"Seltene Krankheiten sind nicht selten"

Der Förderverein für Kinder mit seltenen Krankheiten führt 2018-2019 eine Sensibilisierungskampagne durch, um die breite Öffentlichkeit auf das Thema Seltene Krankheiten zu informieren. Dazu erhält der Förderverein von diversen Medien kostenlose Inserate und eine Plakatekampagne. Mehr dazu unter www.kmsk.ch

Eingereicht durch: Manuela Stier, Förderverein für Kinder mit seltenen Krankheiten

Fotografiert von: Marco Moritz

Porträt

"Kein Krieg auf meinem Körper. Frauen leben ohne Gewalt."

Ob im Zweiten Weltkrieg, in Bosnien oder aktuell in Syrien: Kriege und Konflikte werden auf dem Rücken von Frauen und Mädchen ausgetragen. Unzählige erfahren jeden Tag Vergewaltigungen, Folter und Versklavung. Die Kölner Organisation medica mondiale hilft den Betroffenen durch medizinische, psychosoziale, juristische und wirtschaftliche Unterstützung zurück ins Leben. Politisch setzen sich die Aktivistinnen dafür ein, Frauen vor Gewalt zu schützen, sie an Friedensprozessen zu beteiligen und die Täter zu bestrafen. Aufklärungskampagnen informieren über die Ursachen und Folgen sexualisierter Gewalt und rufen zur Unterstützung auf. Damit Frauen und Mädchen in Würde und Gerechtigkeit leben können. Für die Aufklärungskampagne "Kein Krieg auf meinem Körper. Frauen leben ohne Gewalt." wurden Kriegsmotive auf die Körper von Models projiziert. Im Hintergrund sind zerstörte Städte und Flüchtlingslager zu sehen. Die Bilder stellen die Stärke und die Kraft der Frauen in den Vordergrund.

Eingereicht durch: Mechthild Buchholz, medica mondiale e.V.

Fotografiert von: Sandra Stein

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"Die Bank getauscht"

Verletzlich und hilflos: So wirkt Seydou, wenn er zu Hause auf der Bank im Hof sitzt. Und Hilfe benötigt der Fünfjährige, wenn er in einem Land wie der Elfenbeinküste eine Zukunft haben soll, denn er wurde ohne Augäpfel geboren. Sein Vater ließ nichts unversucht, seinem Sohn dennoch den Schulbesuch zu ermöglichen. Schließlich fand er in seiner Heimatstadt Bouaké eine Organisation, die ihn unterstützte. Jetzt kann Seydou die "Schulbank drücken", statt traurig und alleine daheim zu sitzen.

Eingereicht durch: Iris Bothe, Christoffel-Blindenmission Deutschland e.V.

Fotografiert von: Steffen Diemer

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